Kunsttherapeutin, Bastelfee und Clownin — und in allem dasselbe Ziel: ein Lächeln.
Mein Name ist Petra — Diplom-Kunsttherapeutin, -pädagogin und bekennende Bastelfee mit einem ausgeprägten Basteltourette. So nenne ich liebevoll meinen unerschöpflichen Drang, Ideen in die Welt zu bringen: zu viel Inspiration im Kopf, zu wenig Hände — und doch entsteht am Ende immer etwas, das Herzen berührt.
Schon seit meiner Kindheit begleitet mich die Kunst. Angefangen hat alles mit kleinen Tierzeichnungen voller Charakter — zuerst in Bleistift und Aquarell, später sogar als Glasuren auf handgegossener Keramik. Mit den Jahren kamen weitere Ausdrucksformen hinzu: Heute begeistert mich vor allem das Nadelfilzen, bei dem ich aus Wolle dreidimensionale Figuren mit eigenem, oft humorvollem Wesen erschaffe.
Seit über elf Jahren finden diese kleinen Persönlichkeiten und viele weitere Werke einen Platz auf meinem Weihnachtsmarktstand — ein Ort, an dem Kreativität und Begegnung sich jedes Jahr neu verbinden.
Damit hat alles angefangen: Tierzeichnungen voller Charakter. Bis heute meine liebste Technik für alles, was leuchten soll.
Handgegossen und mit Glasuren bemalt — Farbe, die erst im Brennofen zeigt, was aus ihr geworden ist.
Aus Wolle wird Charakter: dreidimensionale Figuren mit eigenem, oft humorvollem Wesen. Geduldsarbeit, Stich für Stich.
Kunst ist für mich mehr als ein Hobby: Sie ist ein Weg, Menschen zu erreichen. In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich Kreativität mit einer guten Portion Humor. Denn Humor öffnet Türen, baut Brücken, beruhigt, entlastet — und schenkt Leichtigkeit in Situationen, die schwer sein können. Ich bin überzeugt: Therapie darf auch Freude machen. Sie darf zum Schmunzeln einladen, zum Ausprobieren ermutigen und Angst nehmen.
Vor über zwölf Jahren habe ich das Clownen für mich entdeckt. Gemeinsam mit einem Clownskollegen besuche ich Seniorenheime, wo kleine Momente voller Lachen und Wärme oft mehr sagen als viele Worte. Auch auf kleinen Bühnen fühle ich mich zuhause — dort, wo Begegnung, Improvisation und das gemeinsame Erleben Augenblicke erschaffen, die uns daran erinnern, das Leben nicht immer zu ernst zu nehmen.
Ob in der Kunst oder in der Therapie — mein Ziel bleibt immer dasselbe: Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mit Farbe, mit Wolle, mit Worten, mit Humor — und mit ganz viel Herz.